Desktop 4 - Workflow: Bearbeiten von Living Pictures mit Drittanbietersoftware (Windows)

Lytro Desktop 4 unterstützt einen Workflow, bei dem Sie Living Pictures exportieren, in Drittanbietersoftware bearbeiten und erneut importieren können.  Sie können jedes Drittanbieterprogramm verwenden, das TIFF-Dateien (.tif) bearbeiten kann.

Wählen Sie zunächst die mit der Drittanbietersoftware zu bearbeitenden Bilder aus, und importieren Sie diese in Desktop  4. Sie müssen ZUERST alle gewünschten Einstellungsänderungen im Bereich „Adjust“ (Anpassen) von Desktop 4 vornehmen, bevor Sie jegliche Bearbeitungen in anderen Anwendungen vornehmen. Animationen können übernommen werden, nachdem das bearbeitete Living Picture erneut importiert wurde.

  1. Wählen Sie in einem der Anzeigemodi von Desktop 4 die Miniaturansicht des Living Pictures aus, das Sie bearbeiten möchten.
  2. Wählen Sie File (Datei) > Export... (Exportieren) > Editable Living Picture (Bearbeitbares Living Picture) aus.
  3. Wählen Sie im Dialogfeld einen Speicherort für die exportierten Dateien aus.
  4. Klicken Sie auf OK.

 

  • Dadurch werden 7 TIFF-Bilder (als TIFF-Stapel bezeichnet) und eine STACK.LFP-Datei generiert.
  • Nach dem Exportieren dieser Bilder dürfen Sie NICHT die TIFF-Dateien oder diestack.lfp-Datei umbenennen. Eine Änderung der Namenskonvention führt dazu, dass das Living Picture nicht erneut in Desktop 4 importiert werden kann.
  • Sie dürfen die Ordnerstruktur nicht ändern. Die 7 TIFF-Stapelbilder und die LFP -Stapeldatei MÜSSEN für den Export und erneuten Import zusammen im GLEICHEN ORDNER verbleiben.

Nach dem Exportieren aller Dateien können Sie diese in der Drittanbietersoftware Ihrer Wahl bearbeiten.  Dafür ist ein Softwareprogramm erforderlich, das TIFF-Bilder mit 16 Bit in ProPhoto RGB bearbeiten kann.  

  1. Öffnen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop oder Lightroom.
  2. Öffnen Sie die 7 TIFF-Bilder, und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor. 
    1. Wenn Sie Anpassungen global vornehmen (die das ganze Bild betreffen), beispielsweise Änderungen von Kontrast oder Sättigung, sollten Sie sicherstellen, dass die Anpassungen für jedes TIFF-Bild genau gleich übernommen werden. Zu diesem Zweck können Sie mit der Photoshop-Option „Ebene duplizieren“ die Anpassungsebene für die zusätzlichen TIFF-Dateien duplizieren. Oder:
    2. Stapelverarbeitung (in Photoshop)
    3. Wahlweise können Sie auch in Lightroom „Synchronisieren“ auswählen.
  3. Sie können alle Bearbeitungen anwenden, die Sie in externer Bearbeitungssoftware häufig verwenden.  Für einen korrekten erneuten Import empfehlen wir, bei allen sieben Bildern des Living Pictures die gleichen Änderungen anzuwenden.

  1. Bearbeiten Sie TIFF-Bilder mit 16 Bit im ProPhoto-RGB-Farbraum.
  2. Bearbeiten Sie Ihre Bilder in Photoshop.
  3. Speichern Sie nach Ihren Änderungen alle Dateien. Wählen Sie dazu im Dateimenü „Save“ (Speichern) aus, oder drücken Sie STRG+S. Ändern Sie nicht die Dateinamen.
  4. Die Änderungen werden auf die Dateien angewendet. Wenn bei Photoshop die Menüs „Export“ (Exportieren) oder „Save Setting“ (Einstellung speichern) angezeigt werden, enthält das Bild möglicherweise noch Ebenen. Vereinfachen Sie diese, oder wählen Sie anstelle von „Save“ (Speichern) die Option „Save as“ (Speichern unter) aus.  Vergewissern Sie sich, dass das Bild vereinfacht und „Save“ (Speichern) ausgewählt wurde.
  5. Deaktivieren Sie in Lightroom alle Kontrollkästchen, und exportieren Sie die Bilder. Wählen Sie im Dropdownmenü bei allen Optionen „Original“ aus. 
    1. HINWEIS: In Lightroom müssen Sie die Option für „Existing Files“ (Vorhandene Dateien) auf „Overwrite Originals WITHOUT WARNING“ (Originale OHNE WARNUNG überschreiben) festlegen. Andernfalls wird beim Exportieren eine Fehlermeldung angezeigt. Setzen Sie diese Einstellung nach Abschluss des Vorgangs wieder zurück.
    2. Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, müssen Sie wahrscheinlich die o. g. Option ändern.

 

Original:

Bearbeitung:

 

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